Tod am Morgen
Hart schlägt Kopf
auf Bahnhofspflaster
Erwachen
schon um 4 Uhr Nacht
Einsam der Schopf
und alles finster
Husten, dann ein rauhes Lachen
wie ein Ausgestoßner lacht
Bäumt am Zopf
das Leben auf
schon abgeworfen aus dem Sattel
den letzten Fehler schon gemacht
Klebrig tropft
aus ihm heraus
ein Haß auf Wesen in den weißen Betten
in warmen Kissen, ganz gesellig, wo sie ihre Nacht verbracht
Sein Brüllen
gänzlich aus Verzweiflung
doch merkt es nicht,
sein letzter Stich
in grauen Hüllen
verläßt das Licht
der Welt und seine Heimat
seufzt gleichgültig
mag ihn nicht
nicht einmal so