baubo sbugi ninga gloffa
siwi faffa
sbugi faffa
olofa fafamo
faufo halja finj
sirgi ninga banja sbugi
halja hanja golja biddim
m?m?
piaűpa
mj?a
pawapa baungo sbugi
ninga
gloffalor
aus: Laut- und Klanggedichte
Gewöhnlich kommt es, wenn die Lichter brennen.
Es poltert mit den Tellern und den Tassen.
Auf roten Schuhen schlurrt es in den nassen
Geschwenkten Nächten und man hört sein Flennen.
Von Zeit zu Zeit scheint es umherzurennen
Mit Trumpf, Atout und ausgespielten Assen.
Auf Seil und Räder scheint es aufzupassen
Und ist an seinem Lärmen zu erkennen.
Es ist beschäftigt in der Gängelschwemme
Und hochweis weht dann seine erzene Haube,
Auf seinen Fingern zittern Hahnenkämme,
Mit schrillen Glocken kugelt es im Staube.
Dann reißen plötzlich alle wehen Dämme
Und aus der Kuckucksuhr tritt eine Taube.
Ein roter Himmel von Bukarest nach Paris:
Dein Körper ist über und über voll schwarzer Augen.
Wir legen die Hände gegeneinander wie große Fächer, wenn wir uns lieben.
Dein Blinddarm ist krank, davon bist du sehr gelb.
Fliedersträuße wachsen aus deinen Ohren.
Dein ganzer Kopf ist voll Flieder. Aufgezäumt bist du mit Flieder.
Deine Augenwimpern zucken und schlagen gleich Schmetterlingsflügeln.
Deine Nase ist einer Klaviertaste sehr ähnlich.
Tanzende Hände hast du, Töchterchen.
Dein schmales Becken bewegt sich, wenn du an meiner Seite flatterst,
Sanftsüchtig gegen den Wind. Die großen glühenden Frauen liebst du.
In deinem Lächeln lallen Apachenlieder.
In Constanza heulte das Meer deinen Ohren.
Deine Finger stechen wie Dolche klirrende Glissandos in die Luft.
Deine Zunge ist roter Kopf einer Schlange, brennender Docht einer Lampe.
Auf deinem Schatten, Cimio, purzeln die kleinen Teufel
Wie schnalzende Fische, die man vom Bottich aufs Trockene schüttet.
Ich bin der große Gaukler Vauvert.
In hundert Flammen lauf ich einher.
Ich knie vor den Altären aus Sand,
Violette Sterne trägt mein Gewand.
Aus meinem Mund geht die Zeit hervor,
Die Menschen umfaß ich mit Auge und Ohr.
Ich bin aus dem Abgrund der falsche Prophet ,
Der hinter den Rädern der Sonne steht.
Aus dem Meere, beschworen von dunkler Trompete,
Flieg ich im Dunste der Lügengebete.
Das Tympanum schlag ich mit großem Schall.
Ich hüte die Leichen im Wasserfall.
Ich bin der Geheimnisse lächelnder Ketzer.
Ein Buchstabenkönig und Alleszerschwätzer.
Hysteria clemens hab ich besungen
In jeder Gestalt ihrer Ausschweifungen.
Ein Spötter, ein Dichter, ein Literat -
Streu ich der Worte verfängliche Saat.
Mein Dämon hat keine Brüder und Schwestern.
Mein Dämon ist nicht von heute und gestern.
Als Gott, der Herr, die Welten machte,
Saß mein Dämon dabei im Grase und lachte,
Schnitt sich die Zehennägel entzwei
Und sah an der ganzen Welt vorbei