Zitate von Gustav Freytag
Gustav Freytag
War ein deutscher Schriftsteller.
geboren 13.07.1816
in Kreuzburg (Oppeln), im heutigen Polen
gestorben 30.04.1895 in Wiesbaden
(Hessen), Deutschland
Zitate
"Damit ein Talent wirksam werde, braucht es außer anderem noch ein kostbares Ding, was man nicht lernen und nicht in sich groß ziehen kann: die Freudigkeit des Herzens.""Ein Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muss jeder haben, was er ordentlich versteht."
"Erst im Auslande lernt man den Reiz des Heimatdialektes genießen."
"Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor."
"Wenn die Auswanderer alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere."
"Missklänge gibt es überall, und nur unser ist die Schuld, wenn wir sie übermäßig empfinden."
"Wer aus seiner Heimat scheidet, ist sich selten bewusst, was er alles aufgibt: Er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird."
"Die Wunde getäuschter Zuversicht wird stets aufs neue brennen."
"Tabak rauchen verdirbt die Tapeten, Zeitung lesen den Charakter."
"Es ist in allen Dingen auf Erden Bescheidenheit nötig und Entsagung."
"Wackerer Sinn adelt geringes Kleid."
"Der Mensch ist ein Gewohnheitstier."
"Was der Mensch träumt, das gewinnt Gewalt über ihn."
"Der Verkehr mit den großen Geistern der Vergangenheit ist einer der edelsten Genüsse. Wir leben mit ihnen, als wenn sie leinhaftig unter uns weilten."
"Bücher sind die großen Schätzehüter des Menschengeschlechts."
"Achten Sie vor allem auf Ihren Stil, ein guter Stil ist die Hauptsache. Schreiben Sie gewichtig, schreiben Sie tief; man verlangt das heutzutage von einer Zeitung, daß sie tief ist."
"Viel muss man lernen und an sich ändern; denn die Arbeit, die das Leben an uns tut, ist unermesslich."
"Wenig gilt die Lehre, und sei sie noch so gut, gegen das Leben."
"Vorschnelles Wort verdirbt auch gerechte Sache."
"Was dem Leben eines Menschen erst Wert gibt, ist ein besonnenes Urteil und eine stetige Arbeitskraft."
"Wer dient, muss tragen."
"Lass dich immer von dem Grundsatz leiten, zuerst ehrlich sein, dann feinfühlend."
"Was der Mensch denkt und was der Mensch träumt, das gewinnt eine Gewalt über ihn; was einmal in die Seele gefallen, das wirkt lebendig darin fort, erhebend und treibend, herabziehend und zerstörend."
"Man soll von keinem Menschen die Hoffnung aufgeben, dass er sich ändern kann, aber der Mangel an Kraft wird am allerschwersten gebessert."