Zitate von Alexander Eilers

Alexander Eilers

Ist ein altkluger Nachwuchsaphoristiker, übersetzer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
geboren 15.04.1976 in Fulda (Hessen), Deutschland

Zitate

"Begierde im Blick - er ruhte auf ihr."

"Gedankensprung ? mit einem Satz zum kritischen Punkt."

"Hochrechnungen sagen die Zukunft voraus, sofern alles beim alten bleibt."

"Letzte Gewißheit: Auch Skeptiker müssen dran glauben."

"Was man der Presse entnimmt, ist naturgemäß platt."

"Wie man andere in WiderLiebessprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen."

"Der Mensch lebt nicht vom Buch allein."

"Die ersten werden die letzten sein. Oder: Was in ist, ist bereits out."

"Realisten machen sich nichts vor. Sie sehen nur das, was sie glauben."

"Wer seine Schulden begleicht, gerät leicht in Vergessenheit."

"Verdoppelte Halbbildung ergibt Einbildung."

"Ich würde meine Fehler sofort eingestehen, wenn ich welche hätte!"

"Alle Menschen sind Brüder. Wie Kain und Abel."

"Alkohol: Inspirituose."

"Alle Menschen sind gleich - und manche reich."

"Chirurgen machen stets einen guten Schnitt."

"Die einzige Wahrheit des Kapitalisten ist die bare Münze."

"Die Heimat ist das Land, wo Muttermilch und Honig fließen."

"Ein planmäßiges Leben ist - wie das Wort schon sagt - flach und mäßig."

"Gute Manuskripte werden verlegt, schlechte publiziert."

"Hohlköpfe sorgen stets für große Resonanz."

"Jede Verallgemeinerung ist unzulänglich ? auch diese!"

"Keine Sorge! Das Altern hat igendwann ein Ende."

"Minimalforderung: über-Leben"

"Niemand hat mehr eine Meinung man vertritt sie bloß und geht mit ihr hausieren."

"Standpunkte sind Ruhestätten der Wißbegierde."

"Traum ist in der kleinsten Hütte."

"Was ist der Mensch? Ein heruntergekommener Baumbewohner."

"Wie tröstlich! Der relative Alterszuwachs nimmt mit den Jahren ab."

"Wortspiel: Rede-Wendung."

"An die Künstler: Engagement ist kein Zeitvertrag!"

"Auch Gefängniswärter verbringen einen Großteil ihres Lebens im Zuchthaus."

"Börse: Institut für Effektenhascherei."

"Chef: Vor-die-Nase-Gesetzter."

"Die Gegenwart ist die Satire von gestern."

"Ich war einmal ... So müsste jede Autobiographie beginnen."

"Kapitalverbrecher haben nichts zu befürchten. Sie kommen ins Steuerparadies."

"Literarischer Erfolg ist an hohe Auflagen gebunden"

"Man sollte auch zwischen den Zeilen auf einen guten Stil achten."

"Selbst zum Zweifel fehlt mir der Glaube."

"Unvollkommen ? ohne Fehler"

"Utopie des Aphoristikers ? ein Punkt, nicht mehr"

"Zeitungswesen: Leidartikelgewerbe."

"Schreiben heißt Notiz nehmen."

"Selbst der vorgehaltene Spiegel trügt. Man sieht sich immer noch seitenverkehrt."

"Man zog an einem Strang, aber in unterschiedliche Richtungen."

"Man muss das Geld ausgeben, bevor es weg ist."

"Warum Strohköpfe nicht nachdenken? Ein Geistesblitz wäre brandgefährlich."